Kartenhaus-Bau
für und mit Galileo XXL

Alles begann mit einem Telefongespräch: „Guten Tag, mein Name ist Alex Bruch. Spreche ich mit dem Bierdeckel-... stapel-... Weltrekordhalter?“ Tja, die Idee die mir dann erklärt wurde war folgende, ich sollte


meinen Weltrekord, den ich 2004 aufgestellt hatte (70 000 Bierdeckel) erhöhen auf scherzeshalber 70 001. Da Alex aus Bayern anrief und dort zu der Zeit noch Ferien waren, war die Idee nicht schlecht. Nur dummerweise hatten in NRWdie Ferien schon voreinigen Wochen ihr Ende gefunden. Zusammen überlegten wir uns dann andere Möglichkeiten. Zur Wahl standen einmal bis zu den NRW-Herbstferien zu warten, denn mehr als zwei intensive Woche würde ich ja sowieso nicht benötigen oder eine Gruppe von mutigen Menschen zu finden, die sich an dieses Projekt heran trauen. Wir entschieden uns aus zeitlichen Gründen für das Zweitere. Alex suchte und fand schließlich zwei Modellbauer, die von beruflichen Gründen für den Job geeignet schienen.

Weitere Telefonate und eMails folgten, bis es dann irgendwann losgehen konnte.

Geplant waren fünf Tage und 100 000 Bierdeckel. Ein eigens für dieses Projekt engagierter Architekt berechnete daraus eine für ihn optimale Form und eine Höhe von 10-11 Metern. Nun konnte von bei der Gruppe eher von einem Duo sprechen und somit war für mich klar, dass ich schnellst und längst möglich mithelfen musste. Und so war es auch mit Alex abgesprochen. Sonntags begannen die Dreharbeiten. Da von Kall bis München ca. fünf bis sechs Stunden Fahrt zurückzulegen sind, fuhren mein Vater und ich um sechs Uhr am Morgen los und trafen bedingt durch Stau gegen zwölf Uhr an der „Halle des Geschehens“ ein. Ein ehemaliges Industriegelände, welches umgebaut wurde in einen großen Partykomplex mit vereinzelten Ausstellungsräumen für Kunst etc., worin wir mit dem Bau beginnen sollten. Dort angekommen ging es auch gleich los. Nach einer kurzen Vorstellung aller Kamera- und Soundtechniker und natürlich den Aufbauern starteten wir mit einem Turm, der nur zu einem Zweck erbaut werden sollte: zum Einstürzen! Denn das ganze musste ja auch „Galileo-tauglich“ sein und das heißt, dass daraus eine Geschichte gemacht werden muss, in der man alles auf einander aufbaut und verarbeitet. Geplant war also, dass die beiden Jungs, nachdem sie in einer Kneipe auf die Idee gekommen waren, planlos in dieser Halle einen Turm bauen. Dieser sollte dann irgendwann einstürzen, damit man den Architekten einführen konnte. Schon an dieser Stelle zeigte sich, dass die beiden Aufbauer noch nicht viele Bierdeckel gestapelt hatten, denn allein dieser „kleine“ Turm mit ca. 5 000 Bierdeckeln dauerte etliche Stunden. Sobald die Kamera mal nicht mit filmte, sprang ich dann ein, um die Sache ein wenig zu beschleunigen.. die fünf Tage hatte ich ja eh schon abgeschrieben.. Nachdem der Turm dann erfolgreich eingerissen worden war, konnte dann der Architekt kommen und seine Berechnungen und Zeichnungen präsentieren, wonach dann eine Skizze auf dem Boden aufgeklebt wurde, damit das Grundgerüst auch nicht zu schief würde. Noch durfte ich nicht mit bauen, denn es sollte ja erstmal richtig langsam voran gehen, damit mein Auftritt auch berechtigt war und somit schaute ich den Jungs zu und gab hoffentlich nützliche Tips.

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Der erste Turm: zum Einsturz gebaut..



Mein Auftritt erfolgte dann bei ca. 2 000 Bierdeckeln. Alles ganz „natürlich“. Ich sollte einfach ankommen, mich also Weltrekordhalter vorstellen, fragen ob ich helfen kann und anfangen. Genauso wurde das Ganze dann auch gedreht und schon war ich offiziell dabei. Nächsten drei Tage liefen dann lange und eintönig, stapeln, stapeln, stapeln! Und zwar war das Ziel 15 000 Bierdeckel zu erreichen. Unsere Tage dauerten dementsprechend von 9 Uhr morgens bis 11 Uhr abends, wobei die schmerzenden Füße und Rücken nicht unser Hauptproblem waren. Die Zeit war unsere größte Sorge, denn Sonntags angefangen sollten wir Mittwochs schon wieder die Halle verlassen. Natürlich völlig unmöglich, so dass wir uns dazu entschlossen so viel zu schaffen, wie möglich, wobei wir bis Dienstag 20 000 Bierdeckel aufgestellt bekamen.


Die nächsten Tage mussten dann ohne mich ablaufen. Nicht nur, dass ich Mittwochs zur Musterung musste. Zur Schule musste ich ja schließlich auch noch mal gehen.

Freitags nach der Schule ging es dann direkt wieder mit dem Auto nach München, wo meine Eltern und ich dann das Wochenende verbrachten. Mit ein wenig Angst im Nacken, ob das „Kartenhaus“ noch steht, betraten wir gegen 19:00 Uhr die Halle und schauten auf ein recht imposantes Gebilde. Bis auch 30 000 Bierdeckel hatten es die beiden mittlerweile nicht mehr so ganz ungeübten Erbauer gebracht. Ohne zu viel Zeit zu verlieren stellte sich mir der Ersatz für Alex vor, Felix Hoch. Alex hatte einen weiteren Termin und musste das Projekt für zwei Tage verlassen. Auch Andy, einer der Erbauer hatte das Projekt wegen einer Bergführung verlassen müssen , weshalb Stefan, der zweite Erbauer, am Freitag Morgen alleine hatte stapeln müssen. Nach einer kurzen Kameraeinstellung, bei der ich auch die mitgebrachten bedruckten Bierdeckelplattel vorgestellt hatte und erklärt hatte, dass diese aus der Produktion genommen wurden und zwar kurz bevor sie ausgestanzt und verpackt wurden, konnte ich zusammen mit Stefan den Bau fortführen.

Die Platten benötigten wird später zum unterlegen der Bierdeckel, um Unebenheiten auszubessern, was bei diesen Höhen fast unumgänglich ist.

Samstags erkannten wir dann, dass das Ziel von 100 000 Bierdeckel unerreichbar sein wird und wir einfach versuchen müssen, so viele Deckel wie nur irgendwie möglich zu schaffen. Möglich war ja immer noch, den Höhenrekord von vier Metern zu überbieten. Mit dieser Motivation im Hinterkopf starteten wir los und stapelten bis 01:00 Uhr Nachts mir mehr oder weniger kleinen Pausen. Tagesziel: 48 000.

Sonntag war dann der letzte Tag, zumindest vorerst, denn erstes musste Stefan wieder zu Arbeit und zweitens ich zur Schule. Somit legten wir uns noch mal richtig rein, wobei uns der Einsatz von zwei Hubwagen über zwei Stunden kostete, aber unverzichtbar war, da wir mittlerweile schon eine Höhe von fast 2,50 Metern erreicht hatten. Nachdem die Hubwagen allerdings einmal standen, ging die Arbeit wieder gut voran und am Abend standen dann ganze 56 000 Bierdeckel. Natürlich ist es im Fernsehen nicht möglich einfach mittendrin zu enden, weswegen wir uns einen Kompromiß überlegen mussten. Das Ergebnis: Montags noch einmal nach München und die restlichen Etagen aufbauen, dann die Abschlußdreharbeiten mit allen bisher Beteiligten und schnell wieder nach Hause, was in meinem Fall gegen 2:00 Uhr nachts sein würde. Wir beendeten das Projekt schließlich mit 60 000 Bierdeckeln, erreichten jedoch auch einen Rekord: und zwar in der Höhe – 4,50 Meter!!

Das wichtigste bei den letzten Dreharbeiten war natürlich der geplante Einsturz des über vier Meter hohen Gebildes. Da war ich natürlich wieder gefragt, denn mit geplanten Einstürzen hatte ich die meiste Erfahrung. Einfach eine dicke Schnur einmal rund herum legen und dann die Schlaufe zuziehen lassen. Als es dann zum Einsturz kam, konnte man in allen Gesichtern einerseits Erleichterung, andererseits aber auch Trauer und Mitgefühl erkennen, denn jedem Anwesendem war bewußt, wie viel Arbeit darin steckte. Meine Ansicht bliebt dabei die selbe wie bei allen Rekorden oder Gebilden vorher: „irgendwann muss es ja wieder weg“.


Und schon traten mein Vater und ich wieder die Heimreise an, denn ab dem nächsten Tag musste das „normale“ Leben weiter gehen. Zumindest bis zum nächsten großen Projekt, das schon nach Abschluss des Abiturs starten soll, eine Wohnung mit Einrichtung aus Bierdeckeln, bestehend aus ca. 250 000 Bierdeckeln.



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